Eisernte in Rummelsburg Quelle: W.Berdrow. und W. Pape 1896: Zeitschrift "Gartenlaube" Nr. 47, S. 797Faszination Eisspeicher

Bei der Umwandlung eines Aggregatzustands in einen anderen Aggregatzustand wird Energie benötigt beziehungsweise frei gesetzt. Wandelt man flüssiges Wasser in Eis um, wird dem flüssigen Wasser solange Energie entzogen, bis das gesamte Wasser in Eis umgewandelt ist. Die zur Umwandlung eines Aggregatzustands benötigte Energiemenge verändert dabei nicht die Temperatur des Mediums und wird als latente Wärme bezeichnet. Die Schmelzwärme von Eis speichert 80 mal mehr Energie als Wasser bei 0°C.

Bei Eisspeichern handelt es sich um eine bereits seit langem angewendete Technik. Bereits vor 5.000 Jahren nutzten Chinesen Eisspeicher zur Konservierung von Lebensmittel und zur Produktion von Speiseeis.

Um 1900 wurde noch vorwiegend Natureis aus Seen, Flüssen oder eigens dafür überfluteten Flächen zur Eisgewinnung genutzt. Das Eis wurde im Winter produziert, in Blöcke geschnitten und in Eiskellern gespeichert. Im Sommer wurde das gespeicherte Eis zum Kühlen von Herstellungsprozessen wie zum Beispiel der Bierproduktion genutzt. Bei den damaligen Anwendungen wurde Eis auf eine lange Zeit hin gespeichert.

Moderne Prozesse benötigen Eisspeicher mit kurzen Belade- und Entladezeiten. Ebenso muss der Bedarf an „Kühlenergie“ auch in Regionen gedeckt werden, in denen keine Möglichkeit besteht, Natureis zu ernten.

Kurze Lade- und Entladezyklen wie bei Tagespendelspeichern, bei denen nachts der Eisspeicher beladen und tagsüber entladen wird, bedingen eine zum Eisvolumen proportional große Wärmeübertragungsfläche, einen geringen Wärmewiderstand und einen geringen Druckverlust.

sp.ICE wurde entwickelt um den Ansprüchen moderner Kühlprozesse gerecht zu werden.

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